Luftbild 2006
Luftbild 2009
Luftbild 2006
Luftbild ca. 1991-92
Luftbild 2006 Luftbild 2009 Luftbild 2006 Luftbild ca. 1991-92
Foto Jürgen Ketzscher 2006
Uwe Waldheim 05.09.2009
Foto Jürgen Ketzscher 2006
Foto Jürgen Ketzscher ca. 1991-92
Sicht aus der
Vogelperspektive auf den
Ort. Hinter Sundhausen
verläuft die Autobahn A38.
Im... weiter...
Sehr schön ist der
Straßenverlauf der
ehemaligen B4 zu erkennen,
der jetzt an der Böschung
der... weiter...
Blick vom Gewerbegebiet /
Hellweg-Baumarkt über den
Scheunenhof in Richtung
Karlsburg.
Blick aus Richtung
Nordhausen über Sundhausen
zur Windleite. Das
Gewerbegebiet ist zu
dieser Zeit... weiter...
Blick vom Hainer Berg
Blick vom Hainer Berg
Foto Rolf Waldheim 1970
Blick vom Hainer Berg auf
Sundhausen.

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.



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